Marisa Schmitt-Viassone
Vita

Italien (1938 - 1964)

  • 1938 – geboren im Juli in Turin
  • 1946 – Umzug nach Trient
  • 1950 – Umzug nach Florenz
  • 1955 – Rifredi (Florenz) – Erlernen der Miniaturenmaltechnik bei Lionello Lascialfari
  • 1955 – Anzeigenschaltung im „Antiques Magazine“
  • 1956 – Erste Miniaturenaufträge aus Übersee
  • 1957 – Abitur im Liceo Artistico/Instituto del Arte
  • 1957 – 1961 – Studium Kunst und Architektur an der Kunstakademie in Florenz (Accademia dei belli Arte)
  • 1961 – 1963 – Selbständige Miniaturenmalerin
  • 1963 – dreimonatige Reise an die Ostküste der USA als „Hofmalerin“ für Manuel Bustillo
  • Abbruch der Selbständigkeit als Miniaturenmalerin aufgrund starker Augenprobleme
  • 1964 – für eine Bewerbung als Stewardess plant sie einen zweijährigen Aufenthalt in Deutschland zum Erlernen einer zweiten Fremdsprache

Deutschland (1964 - 2024)

  • 1964 – Ankunft in Mainz, Tätigkeit bei der Firma Schott (Jaener Glas) als Packerin
  • 1966 – Anstellung und Anerkennung als technische Zeichnerin bei Schott
  • 1967 – Hochzeit mit Gärtnermeister Karlo Schmitt in Pesaro/Italien
  • 1977 – Anstellung als Zeichnerin im römisch-germanischen Museum in Mainz
  • 1986 – Arbeitsunfähigkeit und Frührente wegen erheblicher Augenprobleme
  • 1989 – Entdeckung von zwei ihrer ersten Miniaturen in Kolumbien/Bogotá
  • 1993/1994 – Schenkung einer noch vorhandenen Bolivar-Miniatur an das Museum anlässlich der Anerkennung ihrer Kopien im neuen Miniaturen-Katalog des Museums
  • 2000 – weitere Entdeckung von sechs ihrer Miniaturen in Providence/USA
  • 2002 – weitere zwei Miniaturen werden als Kopie identifiziert in Caracas/Venezuela und eine in New York in einer Privatsammlung
  • 2022 – ihre Geschichte erscheint als Roman
  • 2024 – Marisa Schmitt-Viassone verstirbt im Februar in Mainz-Drais


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